Wer bin ich?

Ich, 1. von links im Foto, heiße Philipp Reinhart, bin 18 Jahr alt und habe im Sommer 2015 auf der Eichendorffschule Kelkheim-Münster mein Abitur gemacht.

Der Abitursschnitt ist ja bekanntlich nicht das Wichtigste im Leben, deswegen will ich da auch gar nicht lange um den heißen Brei herumreden und komme gleich zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens!

Ich bin zwar in Bayern geboren, wohne aber mit meiner Familie (meine Eltern und, wie auf dem Foto unschwer zu erkennen ist, 2 Brüdern) in dem beschaulichen Ort Liederbach, ungefähr 20 Minuten von Frankfurt am Main entfernt.

Aber jetzt ehrlich, der Grund warum Ihr auf dieser Seite seid ist wegen meines 12-monatigen Aufenthalts in Indien. Also stellt ihr euch die Frage, ja warum macht er das denn überhaupt?


Warum mache ich das, warum Indien?

Warum ich das alles auf mich nehme? Zum einen wusste ich nicht was ich direkt nach dem Abitur machen sollte. Ich stand vor der Wahl. Entweder direkt studieren, eine Ausbildung absolvieren, ein halbes, bzw. ganzes Jahr Pause machen und gelegentlich zu jobben oder erstmal gar nichts tun. Da ich mir bis jetzt immer noch nicht sicher bin was ich später machen will, waren die meisten Optionen ganz schnell keine Optionen mehr und nichts tun oder hin und wieder zu arbeiten kam auch nicht in Frage, aus Gründen. Genau deswegen kam meine Mutter, vorausdenkend wie sie ist, Ende 2014 auf die glorreiche Idee, dass ich ja ein Freiwilliges Soziales Jahr machen könnte. Da ich persönlich aber nicht in Deutschland bleiben wollte, weil ich viel lieber etwas von der Welt sehen möchte um neue Erfahrungen zu sammeln, ich aber dennoch nichts gegen die Idee eines FSJ habe, kamen wir schlussendlich über Bekannte auf die Idee, ich könnte ein FSJ im Ausland machen.

 

Von da an ging alles recht schnell, nach meiner Bewerbung bei Volunta wurde ich zu einem Begrüßungsseminar eingeladen, wo sie uns über verschiedene Projekte berichteten und wir uns entscheiden konnten, wo wir denn gerne das Jahr verbringen möchten. Damit komme ich dann auch zum zweiten Teil der Frage, warum Indien? Ich bin mit dem Plan, nach Südamerika zu gehen, auf dieses Seminar, um meine grottigen Spanischkenntnisse zu verbessern und auch weil mich das Klima dort sehr reizt.

Jeder kann sich jetzt schon denken wie es dann kam. Genau! Anders als gedacht. Es wurden recht schnell Gruppen eingeteilt und als ich gerade den Fuß über die Türschwelle des "Südamerika-Raumes" setzen wollte, hörte ich, wie alle einen Spanisch Test am Beginn machen mussten. Da war mir innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde klar, dass ich doch nicht nach Südamerika gehen wollte... An Afrika war ich nicht sehr interessiert, also schloss ich mich der "Rest der Welt-Gruppe" an. Um das hier ein bisschen zu verkürzen; ich durfte nach Indien, zu Maher in Pune um genau zu sein.

 

Das hört sich jetzt bestimmt recht negativ an, doch ich bin überglücklich, dass Alles so verlaufen ist. Mit jedem Tag freue ich mich mehr auf dieses extrem vielfältige Land mit unermesslich vielen Dingen, welche zu entdecken sind. Aber auch meine Arbeitsstelle hört sich unglaublich interessant und unterhaltsam an.

Zusammengefasst, ich bin einfach nur froh, dass ich nach Indien gehe und auch wenn es am Anfang nicht meine erste Wahl war, wäre es mittlerweile, wenn ich die Auswahl noch einmal hätte, die Einzige, die für mich infrage kommen würde.